Der real existierende DJ in der DDR
Der DJ in der DDR
Kategorien erfolgte. So gab es die Aber auch in der Stufe B, C (6,50/8.50,-Mark/Stunde) und S konnte man mit dem Verdienst keine großen Sprünge machen. In diesen Einstufungsdiskotheken wurde getestet, ob und wie der Bewerber in der Lage war, sein Publikum zwei Stunden lang niveauvoll zu unterhalten und wie er aktuell richtig auf politische Höhepunkte reagierte. Das Bild (rechts )zeigt eine staatliche Spielerlaubnis für DDR DJ's. Links sehen wir ein Beispiel dafür, das auch alles getan wurde um den DJ ideologisch zu bilden. Music Power (Leipzig 1985) von Georg Danneberg und Lutz Kohlschmidt "entlarvt" auf gut 140 Seiten das Geschäft mit der Droge Musik im Westen. Das Büchlein untersucht, wie in den kapitalistischen Staaten Hits, Stars und Fans gemacht werden. In der Tat wissen wir ja heute selbst, wie schmutzig das Musikgeschäft wirklich ist, oder wir glauben es zu wissen. Allerdings, es ist noch viel schlimmer! Hitparaden, Fans und Interpreten werden manipuliert, Musik ist eine Macht! Gedankengut wird transportiert, Mode wird gemacht und die Kassen klingeln kräftig dabei. (weitere Lektüre für den DDR DJ weiter unten) Technik war offiziell in der DDR nur in minderer Qualität vorhanden. Also blieb der Weg des Selbstbaus von Anlagen, Kabel und Zubehör. Dabei beschritten die DDR DJ's keinen neuen Weg, denn Selbsthilfe war bei uns auch in anderen Bereichen selbstverständlich. Ich erinnere mich z.B. das es in Görlitz eine Firma gab, die die Spulen der im DDR Großhandel erhältlichen 50 Watt Lautsprecher umwickelte, auf 100 Watt. Mit dem Trabi nach Görlitz und zurück, eine Tagesreise. Lichtanlagen wurden fast immer im Selbstbau hergestellt. Meine Scheinwerfer bestanden aus Ofenrohren, die Ständer dazu baute ich im Betrieb, vorn Autoscheinwerferschutzglas gefärbt mit Glühlampenfarbe. Beliebt waren auch Schwarzlichtlampen, früher UV-Lampen. Dazu gab es im Farbenhandel Leuchtfarben, damit bemalten wir unser Diskoplakat. Von Vorteil war es als DDR-DJ, wenn man "Westkontakte" oder viel Geld hatte. Dann konnte man mit Anlagen auffahren, von der ein "Normalo" DJ nur träumen konnte. Denn, mit Geld war auch in der DDR fast alles zu haben, zumindest mit D-Mark. Ein besonderes Kapitel waren die vielen Vorschriften und Empfehlungen, die ich hier auch einmal kurz streifen möchte. Da sind zum einen die AWA-Lizenzen (Anstalt zur Wahrung der Urheber- und Aufführungsrechte). Allgemein bekannt, die 60/40 Regelung. Es war die Pflicht eines DDR- DJ's, 60% der gesamten Musikfolge eines Auftrittes,. Die restlichen 40% waren so genannte nichtsozialistische Titel, die, wenn sie nicht von Platten oder Kaufkassetten kamen, nur in einer im DDR-Rundfunk laufenden Sendung mitgeschnitten werden durften, der Öfter gab es Kontrollen, um die Einhaltung der 60/40 Regelung zu gewährleisten. Natürlich konnte sich kein DJ an diese Regelung halten. Ihm währe das Publikum weggelaufen. Einzige Ausnahme, oben erwähnte Eignungsprüfung. Dort wurde Diskothek zelebriert, wie sie die DDR-Offiziellen hören und sehen wollten. Und dies sah so aus: Zuerst wird ein Eignungsgespräch geführt, dabei wurde die Persönlichkeit, die weltanschauliche Haltung, Allgemeinbildung und die Fähigkeiten zur Kommunikation des Bewerbers eingeschätzt. Danach fand ein Eignungstest vor Vertretern der Bezirkskulturakademie, des Bezirkskabinetts für Kulturarbeit und/oder Vertretern der Bezirksarbeitsgemeinschaft Diskotheken und der FDJ statt. Der DJ sollte neben einem Konzept auch die gesamte Musikfolge als Liste vorlegen. Gern gesehen und teilweise verlangt: Spiele, Quizrunden und andere zur Animation anregende Einlagen. Der Alltag sah allerdings ganz anders aus! Ständig strenger werdende Regelungen erschwerten zudem die Auftritte der DJ's. So gab es Zeiten, in denen die AWA verlangte, Titellisten eines jeden Auftrittes anzufertigen (ähnlich der Rundfunkplay-/Lizenzlisten). Diese Listen konnten nur unter großem Zeitaufwand erstellt werden, da die darauf aufgeführten Titel meist nicht im Repertoire des DJ's waren und erlogen werden mussten. Somit war auch dieses Kapitel DDR nur Lug und Trug. Der DJ in der DDR genoss eine umfangreiche Ausbildung. Sprachunterricht, Musik und Musikdramaturgie gehörten ebenfalls zu dieser Ausbildung wie Programmgestaltung und der Umgang mit der Technik. Um dies umzusetzen, gab es verschiedene Möglichkeiten: Elementarlehrgänge, Weiterbildungsveranstaltungen, Kreisarbeitsgemeinschaften, Diskoklubs und Werkstätten sowie die Zentrale Förderklasse Diskothek. Daneben bemühte sich die SED verstärkt, das fahrende Volk sesshaft zu machen. Denn von den inzwischen 6000 Schallplattenunterhaltern (Stand 1979/80) sind mindestens 5000 Besitzer von rollenden Diskos. Der Alltag des DJ's in der DDR: Gegen Jahresende wurden die Verträge für das kommende Jahr ausgehandelt. Bekanntere Diskotheker hatten eine Art Manager, die diese Aufgaben erfüllten. Die unbekannteren zogen selbst von Club zu Club, ich nenne es im heutigen Jargon "Klingelputzen". Viele Termine für das kommende Jahr wurden auch bei oder nach erfolgreichen Auftritten ausgehandelt. Viele DJ's arbeiteten hauptberuflich als Hausmeister oder anderen Alibistellen. Abends vor dem Auftritt, das Auto/Hänger beladen. Zu damaliger Zeit hatten nur die wenigsten Clubs eine eingebaute Anlage, so musste der DJ seine eigene Anlage auf- und abbauen. Dafür gab es pro 50 Kg/km eine Entschädigung. Gut für den, der einen weiten Anfahrtsweg hatte. Lohnend war das Geschäft mit der Wegstrecke allemal. Dazu gab es pauschal für Tonträger 15 Mark und für die Technik 25 Mark. Wie schon erwähnt, lag die Realität einer "Mugge" weit ab von den Forderungen der "Offiziellen". Aus dem 60/40 Verhältnis wurden Schlechtesten falls 0/100%. Spiele, Modenschauen, Quizrunden und andere aus heutiger Sicht Diskofremde Einlagen fielen meist unter den Tisch. Die Jugendlichen nutzten die Diskothek, wie es heute noch der Fall ist, als Treffpunkt, Kontaktbörse, zum tanzen und zur Selbstdarstellung. Sie wollten einfach abhängen, ohne irgend welches intellektuelles Geschwätz. Diskoveranstaltungen gab es zu verschiedenen Zeiten. Am frühen Nachmittag für Kinder und die wohl üblichste Form, die Jugenddisco, fand meist von 19:00 Uhr bis 23:30 Uhr statt. Es gab auch Ausnahmen, wie Nachtclubs u.ä. dabei lief die Veranstaltung bis in den frühen Morgen. Auftrittsorte des DJ's: Die Veranstaltungsorte wahren sehr breit gefächert. Da sind zum einem die vielen Jugendclubs und zum anderen die betrieblich organisierten Veranstaltungen zu nennen. Die Jugendclubs wurden vor allem als Treffpunkt der Jugendlichen genutzt. In einigen fand fast täglich Disko statt. Nebenher dienten diese Clubs als Zirkeltreffpunkt. Mal-, Töpfer- ,Lese und andere Zirkel bereicherten die Freizeitgestaltung der Jugend. Oft waren es Neubauten, die nur zu diesem Zweck errichtet wurden. Anders im ländlichen Gebiet. Diese Jugendlichen hatten bei weitem nicht so viele Möglichkeiten, sich kulturell und schöpferisch zu betätigen. Als Jugendclub agierten oft heruntergekommene Schuppen oder abgewrackte Gastwirtschaften. Mit den Diskoveranstaltungen verdiente sich der Wirt eine goldene Nase. Die betrieblich organisierten Veranstaltungen fanden immer in den riesigen Speisesälen der Großbetriebe, die zugleich als Kultursaal dienten, statt. Mehrere Hundert Personen fanden in ihnen Platz. Trotzdem waren sie an den Wochenenden meinst gut gefüllt. Preise Ich erinnere mich gern an die sehr humanen Preise. Eintrittspreise von 3,10 Mark waren keine Seltenheit (10 Pfennig Kulturabgabe). Auch die Getränkepreise konnten sich sehen lassen, der halbe Liter Bier ab 50 Pfennige, Schnäpse ab 1,10 Mark, Cola- Wodka 1,60 Mark und Speisen weit unter 5,-Mark konnte sich jeder leisten. Ich bin mitunter mit 10 - 20 Mark weggegangen und war anschließend besoffen. Etwas gehobener waren die Nachtclubs, aber auch da konnten wir uns als Lehrling noch etwas leisten. Alles in allem war es möglich, jedes Wochenende in Diskotheken zu gehen ohne Monatsmitte pleite zu sein.▲ Abschließend möchte ich jedoch auch noch erwähnen, nicht alles ist nutzlos oder schlecht gewesen. Einige Showeinlagen während einer Diskoveranstaltung finde ich durchaus ok. So hatte ich hin und wieder einen Breakdancer im Programm. Auch die Auftritte eines Gitarristen, der Neil Young oder Bob Dylan live darbot, fand ich als gelungene Bereicherung einer "Mugge". Den Sprachunterricht will ich ebenfalls an dieser Stelle erwähnen, wobei dieser für mich als Sachse besonders wichtig war ! :-)) Sendung vom 19.05.1977 Nr. 95 Komponist/Text Zeit o=West, x=Ost 1.Livin Thing-Electric Light Orchestra K:Lynne 3:30 o 2.Rock'n Roll-Clown - Harpo K:Harpo/Palmers 3:50 o 3.Dr. Love - Tina Charles K:Biddu 2:55 o 4.Telegramm - Silver Convention K:Levay/Kunze 2:55 o 5.Silver Bird- UFO K:UFO 6:45 o 6.Blinde Kuh-Wir K:Ziegler T:Demmler 2:20 x 7.Wer ist das Mädchen?- Set K:Heinrich T:Demmler 3:00 x 8.Tanz im Club- Elefant T:B.Lasch 2:50 x Sendung vom 18.12.1986 Nr.339 Komponist/Text Zeit o=West, x=Ost 1.Musique Non Stop - Kraftwerk K:Kraftwerk 5:43 o 2.Seance - R-Go K&T: Szikora, R-Go 3:40 x 3.Ich lieg auf dem Bett- V. Moto-Rock K:Menyhart T:Demjen 3:15 x 4.Infected - The The K:Johnson 4:49 o 5.Salesman - Stan Ridgway K:Ridgway 5:28 o 6.Der gestohlene Roboter- M.G. 49 K&T:Galla 3:10 x 7.Les Kelötem Egy Scrac Utan- Linda K&T:Bornai/Linda/Szikora 2:50 x 8.Ask- The Smiths K:Morrisey/Marr 3:00 o 9.Sei mal 5 Minuten still- datzu K:Oleak T:Lorenz 4:50 x 10.Jumpin' Jack Flash- Aretha Franklin K:Jagger/Richards 6:08 o (Bild oben) Beispiel: Ausschnitt aus der Playlist der DT-64 Podiumdiskothek / Heft "In Sachen Disko". Ein x in der letzten Spalte steht für den 60% Anteil, ein o für Titel aus dem nichtsozialistischem Ausland. Seite aus "In Sachen Disco" Nr.: 25 von 1979
Disc(k)o in der DDR ! Als schließlich die Diskrepanz zwischen der "westlichen Discomusic" und der DDR Tanzmusik zu groß wurde, musste etwas her, das der "westlichen Musik" entgegenzusetzen war. Bis dato ging man in der DDR noch hart ins Gericht, wenn es darum ging, diese "westliche Discomusic" zu kritisieren (imperialistische Unkultur). Die FDJ-Zeitung "Junge Welt" schreibt noch 1978 "Travolta - mag er noch so gut singen, tanzen und spielen, wurde zum erneuten Bewies dafür, mit welcher Differenziertheit die Ideologen des Kapitals die Register ihrer Propaganda ziehen: Travoltas Disco-Feuer, seine Rock-Romantik macht den kapitalistischen Alltag plötzlich zu einer vernünftig zu erfüllenden Pflicht, die Disco wird zum einzigen Tummelplatz des Glücks", und weiter, sie sei ein glitzerndes "Getto, in dem man sich geheime Sehnsüchte einfach von der Seele tanzt, ehe man wieder brav, vor allem ohne fragen in den Alltag tritt" Übrigens hatten die SED Medien auch Elvis und die Beatles zu Anfang bekämpft um sich dann später damit abzufinden und sogar "fortschrittliche Züge" zu entdecken. Disco-Fieber erwischte die DDR ("Berliner Stimme" vom 13.01.1979) Gegen Travoltas Sprünge wettern die Ideologen vergeblich Leseprobe: ▲Vor einiger Zeit mochten die SED‑ Ideologen bei der stattlichen Zahl von 50 Millionen Diskotheken‑ Besuchern im Jahr noch auf einen baldigen Umschlag in Discomüdigkeit hoffen. Inzwischen müssen sie fürchten, dass das „Saturday Night Fever“ auch in die DDR überschwappt. Schon mühen sich besonders die Jugendzeitungen, den neuen westlichen Teenager-Star John Travolta zum bösen kapitalistischen Propagandatrick-Buben abzuwerten. "Travoltas Disco-Feuer", so die FDJ-Zeitung „Junge Welt“, "mache, den kapitalistischen Alltag plötzlich zu einer vernünftig zu erfüllenden Pflicht“. Die „Disko“ werden zum „illuminierten Getto, in dem man sich geheime Sehnsüchte einfach von der Seele tanzt, eh man wieder brav, vor allem ohne Frage, in den Alltag tritt“. Die, DDR‑Tanzmusik, so bemängeln die Kritiker schon seit langem, habe etwas allzu diffus Allgemeinmenschliches oder Privates. Sie spiegele nicht den DDR-Alltag in seiner Unverwechselbarkeit. Der kritische Gestus werde einem glatt polierten Sound zum Opfer gebracht. Die Anfälligkeit für den neuen westlichen Soft Touch liege da auf der Hand, und das um so mehr, als die DDR-Jugend die Ideologenschelte an „ihrer“ Musik offenbar teilt. * Fortan erschienen Bücher, Hefte und andere Lektüre zum Thema Diskomusik und Diskothek. Bereits 1957 erschien die DDR- Fachzeitschrift "Melodie und Rhythmus". 1964 nimmt das Dabei waren die Gegebenheiten Anfangs sehr schlecht. Die Welt schreibt 31.12.1979 in einem Beitrag "Travolta-Sound mit Klassenbewusstsein- Honeckers Discos fiebern im 60:40- Takt":"...quält sich der Discjockey- Kollege aus Leipzig in mitropaähnlichen Räumen mit einer mitgebrachten 50-Watt Stereoanlage ab- und mit den Kulturfunktionären." Den denen ist das Überschwappen der Disco-Welle ein Dorn im Auge. Die Jugend reagierte auf ihre Weise. "Statt des miefigen DT64-Jugendstudios holten sie sich über Westsender ihre Musik. Und wenn von 23-5 Uhr Rockpalast lief, gehen auch in der DDR die Lichter nicht aus." Offiziell blieben die Wünsche der Disco- Besucher unberücksichtigt. Den Funktionären war der Parteiauftrag wichtiger. "Wenn wieder 'ne 60er Musik kommt, kannste Limo trinken gehen", sagt ein Ost-Berliner Disco Besucher und meinte die 60% Quote. Dabei hat selbst das Leipziger Zentralinstitut für Jugendforschung herausgefunden: Die Motive für einen Disco-Besuch sind Tanzen, mit Freunden Zusammensein und Musik hören. Nicht ein einziger von den 1000 Befragten sprach vom Bildungsauftrag der Discos.
Literatur für den DDR DJ▲Auszug | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
*Erfolgreiche und langjährige Hitparadensendungen gab es natürlich auch im Rundfunk der DDR. Die Sendung "Schlagerrevue" des "Hansdampfes" der DDR-Unterhaltung Heinz Quermann war wohl überhaupt eine der Dienstältesten Hitparaden des Rundfunks. Ab den 70er Jahren gab es dann auch im Hörfunk erste Hitparadensendungen für Jugendtanzmusik, u. a. die "Beatkiste" mit Frank Schöbel. In kleinen Sonderrubriken wurden zwar auch viele international bekannte Hits gespielt, gewertet werden durften aber nur Songs von Bands aus der DDR, wie Karat und den Puhdys, sowie aus den damaligen sozialistischen "Bruderländern", wie Omega aus Ungarn und den Roten Gitarren aus Polen. In dieser Zeit wurden auch im DDR-Fernsehen Hitparaden übertragen. Die Sendung "Schlagerstudio" wurde von Chris Wallasch moderiert. In den 80er Jahren moderierte Jürgen Karney die nationale Musikhitparade "Bong", während es für die DDR-Rockmusiker die Sendung "Stopp, Rock" gab. Am Ende der DDR, im Sommer 1989, konnten hunderttausende Fans dann endlich auch einmal Rocklegenden wie Bruce Springsteen und Joe Cocker live mit ihren Hits hören und sehen. Später folgte dann der "Abgesang der DDR". Seit diesem Ereignis können nun endlich auch die ostdeutschen Musikfans ihre Stars und Sternchen live mit ihren aktuellen und vergangenen Hits aus den Hitparaden erleben. ▲ Quelle: http://www.slm-online.de/psk/slmo/dokukategorien/dokumanagement/psfile/file/79/2005_Heft_4208d3315600e.pdf (2008) weitere Links: Ostblock-Rock | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fotos: privat |